Tourismusverbund Rennsteig-Saaleland e.V.
Tourismusverbund Rennsteig-Saaleland e.V.

Sehen im Rennsteig-Saaleland

...sehen Sie historische Burgen, charmante Städte und ursprüngliche Natur...

Burg Ranis - 10.000-jährige Geschichte erleben:


Eine der interessantesten Anlagen Mitteldeutschlands ist die Burg Ranis mit wechselnden Ausstellungen und vielen Veranstaltungen. Im Burgmuseum wird dem Besucher das Wesentliche aus Natur und Geschichte des Landschaftsgebietes um Ranis vorgestellt. Prähistorische Funde belegen lange Zeiträume der Besiedlung vor 60.000 Jahren. Die Ilsenhöhle unter der Burg zählt zu den bedeutendsten Fundstätten altsteinzeitlicher Kulturen in Mitteleuropa und ist in der internationalen Fachwelt gut bekannt. Die Geschichte der Burg und ihrer Besitzer ist ein weiteres Thema der Ausstellungen. Rüstungen, Waffen, kostbare Stilmöbel u.a.m. führen in vergangene Jahrhunderte. Auch das nicht weit entfernte Schloss Brandenstein lockt mit einem Schlosscafé. In Ranis selbst sind der Naturlehrgarten und das Artenschutzzentrum sehenswert.

Historische Stadt der Orlasenke - Neustadt an der Orla:
 

Die historischste Stadt der Orlasenke, Neustadt an der Orla, wartet mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf: Lucas Cranach Altar in der Stadtkirche, Bismarckturm, mittelalterliche Fleischbänke (eine mittelalterliche Ladenstraße der Fleischer), Lutherhaus, spätgotisches Rathaus, das Museum für Stadtgeschichte oder die Klosterkirche sind besonders sehenswert. Außerdem locken eine Eislaufhalle und ein Natur- und Erlebnispfad aktive Besucher in die Stadt. Für Besucher, die sich lieber führen lassen, stehen Stadtführer mit unterschiedlichsten Themenrouten (für Naturinteressierte, Kinder oder die Erforschung der Geschichte der zahlreichen Neustädter Brunnen) zur Verfügung.

Goethes „nahrhaft' Städtchen“ Pößneck:

 

Besonders Pößneck mit seinen historischen Gebäuden und der kulturellen Vielfältigkeit prägt die Orlasenke. Dort können das spätgotisches Rathaus (Stadtmuseum) mit schiefem Marktplatz und Marktbrunnen, Teile der ehemaligen Stadtbefestigung mit Weißem Turm (Aussichtsturm) und Glockenturm, die gotische Stadtkirche und Gottesackerkirche (Veranstaltungs- und Ausstellungsstätte), der Gänsediebbrunnen sowie liebevoll hergerichtete Bürger- und Fachwerkhäuser besichtigt werden. Das Museum der Pößnecker Rosenbrauerei sowie die Firmenausstellung im Thüringer  Schokoladenwerk „Berggold“ sind außerdem sehenswert.

Kleinste Kreisstadt Thüringens - Schleiz:

 

Touristisches Highlight der kleinsten Kreisstadt Thüringens ist die Bergkirche, die spätgotische Begräbniskirche des Fürstenhauses Reuß. Berühmte Persönlichkeiten, die in Schleiz wirkten, wie J. F. Böttger (Erfinder des Porzellans) und Dr. K. Duden (Verfasser des 1. Dudens) werden in Schleiz mit Ausstellungen gewürdigt. Der Park Heinrichsruh, in dem Graf und Fürst Heinrich XLII., Reuß jüngere Linie, 1808 das Heinrichsruher Palais erbauen ließ, seltene Bäume anpflanzte und Rondells anlegte, lädt zum Verweilen ein.

Staatlich anerkannter Erholungsort Saalburg-Ebersdorf:

 

Die Stadt am größten Stausee Deutschlands, dem Bleilochstausee, bietet unzählige Hotels und Wassersportmöglichkeiten, viele Bootsverleihe und Fahrgastschifffahrten. Eine Sommerrodelbahn mit herrlichem Blick auf dem Stausee ist das Erlebnis für Jung und Alt. Das hier stattfindende „Sonne Mond Sterne“-Festival ist eines der größten Open-Air-Festivals elektronischer Musik in Deutschland. Das Fürstenhaus Reuß hinterließ auch hier seine Spuren: Im Ebersdorfer Park sind das Barockschloss und der Schlosspark mit Orangerie zu sehen. Neben den Resten von Stadtmauer und Burg ist die Fürstenloge in der gotischen Stadtkirche von Saalburg einen Besuch wert.

Idyllischer Urlaubsort Ziegenrück:

 

Ziegenrück ist ein idyllischer Urlaubsort am Thüringer Meer und bietet vielseitige Möglichkeiten für Erholungs- und Sportaktivitäten, Bootsverleihe, eine Anzahl von Hotels & Pensionen sowie einen Campingplatz und sehr gute Gastronomie. Außerdem empfehlenswert ist der Besuch des Wasserkraftmuseums in Ziegenrück – eines der ältesten noch im Original erhaltenen Laufwasser-Kraftwerke Deutschlands. Bei einem Spaziergang an der ruhigen Saalepromenade, wo auch das alljährliche Promenadenfest stattfindet, kommt man sich vor wie am Meer, aber ist Mitten in Thüringen.

Historischer Schieferbergbau rund um Lehesten:

 

Mitten im Thüringer Schiefergebirge liegt das Zentrum des historischen Schieferbergbaues, im Schieferpark in Lehesten. Von 1300 bis 1999 wurde im Staatsbruch Lehesten Schiefer abgebaut und zu Dach- und Wandschiefer sowie zu Schiefertafeln verarbeitet. Mit dem Auslaufen der Schieferproduktion begann der Aufbau des Schieferparks Lehesten. Das 105 ha große Freizeit- und Erlebnisgelände mit denkmalgeschützten Gebäuden beherbergt heute ein Hotel, Ferienwohnungen, Restaurant, Kinderspiel- und Grillplatz. Stallungen für Reitwanderer sind vorhanden. Das Technische Denkmal im Schieferpark sowie eine Naturpark Ausstellung geben bei fachkundigen Führungen Aufschluss über den Werdegang des Schiefers von der Gewinnung über die Förderung bis zur Verarbeitung in der historischen Spalthütte. In Lehesten selbst zeigen die typischen Dacheindeckungen und Fassadengestaltungen der Häuser die Geschichte der Stadt. Weiter kann per Rad der Altvaterturm zwischen  Lehesten und Brennersgrün besucht werden. Dieser Aussichtsturm erinnert an ein kleines Märchenschloss und befindet sich auf dem 792 Meter hohen Wetzsteingipfel, von wo aus man einen herrlichen Panoramablick hat.

Deutsch-deutsches Museum Mödlareuth:

 

Als geteiltes Dorf in Thüringen und Franken ging Mödlareuth in die Geschichtsbücher ein. Jetzt beherbergt die historische Städte ein Museum zur Geschichte der deutsch-deutschen Teilung mit aktuellen Sonderausstellungen zum Thema. Das Freigelände mit original Grenzsperranlagen, ein Museumskino sowie ein Geschichtslehr-pfad vermitteln dem Besucher hautnah das Leben an einem Ort, an dem es 37 Jahre lang nicht möglich war, die Grenze zu überschreiten.

Naturpark Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale:

 

Der Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale schließt sich mit einer Fläche von rund 82.800 ha unmittelbar an den Naturpark Thüringer Wald an und gliedert sich in fünf landschaftlich reizvolle und ganz unterschiedliche Naturräume. Ein Netz von Naturpark-Informationen vermittelt Einblicke in sehenswerte Landschaften, umweltfreundliche touristische Angebote und Lebensräume von geschützten Tieren und Pflanzen. Besuchen Sie auch die Ausstellung im Naturpark-Haus in Leutenberg über den Lebensraum Bach mit Wasseramsel und Feuersalamander, der Naturpark-Ausstellung und Geopark-Information „Schieferland“ sowie einem Naturerlebnisbereich am Sormitzweg mit zwei Spielplätzen.

Staatlich anerkanntes Moorheilbad Lobenstein:

 

Die 750-jährige Bergbau-, Tuchmacher- und Kurstadt wartet neben seinem Kurpark und der Ardesia-Therme mit dem „Alten Turm“ als Wahrzeichen der Stadt auf. Von hier hat mal einen herrlichen Panoramablick über die Dächer Bad Lobensteins. Ein Regionalmuseum sowie das „Neue Schloss“ am Kurpark können besichtigt werden. Der „Fäßleseecher“ im Rathausturm, sorgt bei jedem Besucher für ein Lächeln, da er mehrmals täglich spritzfreudig sein „Geschäft“ direkt auf dem Markt verrichtet. Ein kleines Stück entfernt, befindet sich das Berg-Erlebnis Markt Höhler, ein historischer Bierfelsenkeller unter den Mauern der Stadt.

Ausgrabungsstätte „Wysburg“ bei Weisbach:

 

Die Raubritterburg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut, konnte aber nicht lange auf dem Bergsporn 1,8 Kilometer nördlich des Ortsteiles Weisbach ruhen, da Rudolf von Habsburg im Jahre 1289/90 66 Raubritterburgen in Thüringen zerstören ließ. Nach dem Zerfall der Burg diente das Areal den Bewohnern der umliegenden Dörfer als Steinbruch, wodurch die Ruine einen Großteil ihrer Substanz verlor: Oberirdisch war kaum noch Mauerwerk sichtbar. Freigelegt wurden bisher die Wirtschaftsgebäude der Vorburg mit Backofen, Außenmauern, Bergfried, Palas, Wohnturm, Wall-Graben-System, Toranlage und Zisternensystem. In Weisbach wurde eine ständige Ausstellung im Wysburg-Haus eröffnet, in welcher bei den archäologischen Ausgrabungen geborgene Funde gezeigt werden.

Blankenstein – Drehkreuz des Wanderns:

 

Der Selbitzplatz in Blankenstein, ein Magnet für Wander-und Naturfreunde, wird auch Drehkreuz des Wanderns genannt. Eine Reihe von überregionalen Rad- und Wanderwegen sowie zahlreiche regionale Rundwanderwege kreuzen bzw. tangieren den „Rennsteig“, den Ausgangs-bzw. Endpunkt des bekanntesten und bedeutendsten Höhenwanderweges des Thüringer Waldes. Zum Ausspannen, vor oder nach vollbrachter Wanderung wurde ein idyllischer Teich mit Sitzmöglichkeiten angelegt. Vom Rennsteig aus besteht die Möglichkeit verschiedene Geo-Routen mit „Audio-Guides“, die im Wanderstützpunkt mit Touristik-Information ausgeliehen werden können, zu bestreiten.

Burgruine Blankenberg:

 

Herrlich im Naturdenkmal Bastei und Saaletal gelegen, erhebt sich die Burgruine Blankenstein für die Augen der Besucher. Einst als mittelalterliche Anlage erbaut, wurde sie urkundlich bereits 1192 erwähnt. Die ehemalige Wehranlage wurde im Lauf der Zeit von Besitzern innen und außen so umgestaltet, dass sie einem Schloss gleich kam. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges blieb die Burg Blankenberg nahezu unverändert erhalten, bis sie im Zuge der Enteignungen durch die sowjetische Besatzungsmacht gesprengt wurde. Seit nun mehr einem Jahrzehnt, wird die Burgruine freigelegt und saniert und hat sich zu einem touristischen Kleinod inmitten herrlicher unberührter Landschaft entwickelt. Ganz in der Nähe befindet sich das Naturdenkmal Bastei.

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Stand: Oktober 2017

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